29.1.2012
Rückblick / Wintertriathlon
Arbeit und Studium liessen mir in den letzten Monaten nicht mehr viel Zeit fürs Biken. Die neue Herausforderung macht mir grossen Spass, trotzdem bin ich froh vergangene Woche meine Semesterprüfungen, hoffentlich erfolgreich, abgelegt zu haben. Meine Cousine Monika und ihr Freund Marcel suchten für den Wintertriathlon in Schwanden noch einen Biker für die Stafette. So kams, dass ich wieder einmal eine Startnummer trug. Wintertriathlon besteht aus Laufen, Biken und Langlaufen. Für mich zählte nur der Spassfaktor, trainieren konnte ich in letzter Zeit sowieso nie. Bergauf liefs mir sogar sehr gut, einzige Probleme hatte ich mit meinen doch etwas arg schmalen Pneus auf der tiefen, nassen und ausgefahreren Loipe; hier gings nur noch zu Fuss vorwärts...
Gemeinsam erreichten wir den 6. Rang. Danke an Monika und Marcel, machte mächtig Spass. Sieger wurde das Team Zaboo von Simon Zahnd, Gratulation!
22.10.2011
Beiz - zu - Beiz Tour
Nachdem meine geplante Saisonabschlusstour dem Studium zum Opfer fiel,
freute ich mich dafür umso mehr auf die legendäre Beiz - zu - Beiz Tour mit Leo und Seppl.
Das Ziel dieser Tour
liegt in möglichst kurzen Intervallen zwischen den verschiedenen Beizen. Der erste Zwischenstopp folgte bereits nach 100 Meter, gleich neben dem Bahnhof von Schwyz. Lange 10 Minuten, immerhin hatten wir grosszügigen Rückenwind, mussten wir uns danach auf dem Bike quälen bis wir in Brunnen die nächste Lokalität fanden. Diese Stärkung hatten wir bitternötig folgte jetzt doch der endlose Anstieg nach Nägelisgärtli. Abgekämpfte 25 Minuten später wurden wir mit einem herrlichen Mittagessen belohnt. Gesättigt bis fast zum Platzen folgte nun nur noch die Abfahrt nach Brunnen, mit dem Ziel Gelateria. Die maximale Geschwindigkeit von fast 90 Km/h erreichte ich wohl nur dank meinem zugegessenen Kampfgewicht. Von der Gelateria waren es dann nur noch 2 Minuten bis zum Bahnhof. Einige eindrückliche Zahlen zu dieser Tour: reine Fahrzeit ca. 45', gesamte Zeit 5 Stunden... Ein grosses Merci an Leo und Seppl, war einfach eine super Sache!
3.10.2011
UCI Marathon World Series (Ornans, Fr)
Bei prächtigstem Herbstwetter fand das letzte Rennen der UCI Marathon Worldserie im französischen Jura statt. Zugleich war es auch die Hauptprobe für die kommende Weltmeisterschaft. Dies zog ein entsprechend illusteres Fahrerfeld an. Das Rennen ist schnell erzählt: ich hatte zwar super Beine, aber mit insgesamt 6 Defekten (4 Mal Plattfuss und 2 Mal Kette/Schaltung) einfach gar viel Pech. Dieses Pech traf aber noch weitere Fahrer wie Christoph Sauser und Thomi Stoll. Irgendwann fanden wir drei uns zusammen und fuhren gemeinsam weiter. Bei Defekten halfen wir uns gegenseitig bis jeder sein gesamtes Material verschleudert hatte. Bei meinem 4. Plattfuss war jeder ausgeschossen und so musste ich das Rennen als Bike-Wanderung fortsetzen...
Irgendwann fand auch ich den Weg zurück nach Ornans, packte dort sogleich mein Rennrad und fuhr die 150 Kilometer, quer durch den wunderschönen Jura, nach Hause.
Diese Tour war ein versöhnlicher Abschluss, immerhin hatte ich dabei keinen Defekt mehr... :-)
Danke an meine Eltern für die Betreuung!
Gewonnen hatte das Rennen Schweizermeister Urs Huber vor Tim Böhme und Albert Lakata.
18.9.2011
UCI Marathon World Series (Ponte di Legno, It)
Gemeinsam mit BiXS Teamfahrer Philipp Gerber und Betreuer Andi reisten wir am Samstag nach Ponte di Legno. Eine episch lange Anreise, die aber durch lustige Gespräche und eine Italienische Autorally verkürzt wurde. Kaum angekommen, drehten wir eine kurze Runde auf dem Bike und wurden von der herannahenden Schlechtwetterfront voll erwischt. Starker Dauerregen während der ganzen Nacht sollte die Strecke in eine wahre Schlammschlacht verwandeln. Durch das Donnergrollen der Gewitter war der Startschuss kaum hörbar. Der erste Anstieg führte uns auf knapp 1800 m.ü.M., ich war gut eingekleidet und habe meine Lehren aus dem Nationalpark-marathonabenteuer gezogen... :-) Zuoberst lag ich an 10. Stelle, meine Beine drehten richtig locker und ich war sehr zuversichtlich noch den einen oder anderen Platz gut zu machen. Die Abfahrt forderte volle Konzentration war die Strecke durch die sintflutartigen Regenfälle doch sehr tückisch. Eine kleine Unaufmerksamkeit und schon durchschoss ich einen Viehzaun mit anschliessendem Salto. Welches Glück ich dabei hatte, merkte ich erst beim durchchecken meines Körpers. Ich lag unterhalb des Weges auf dem einzigen Grasstück... Weniger Glück hatte mein Bike, die Bremsschaltkombination war abgerissen. Es war wohl meine erste Rennaufgabe bei welcher ich keine Enttäuschung verspürte, sondern nur Glück, dass ich ohne grössere Blessuren davon kam.
Es sollte nicht unser Rennen werden, auch Philipp musste nach einem Defekt aufgeben. Gewonnen wurde das Rennen von Alban Lakata (Weltmeister 2010). An Andi ein grosses Merci, auch wenn er keinen einzigen Bidon verteilen musste... :-)
11.9.2011
Schwarzwald Bike Marathon (Furtwangen, De)
Nach dem doch eher enttäuschten 8. Rang an der Schweizermeisterschaft kam die Zwangspause in Form eines Schullagers gerade recht. Ich konnte mich gut erholen, neue Kraft tanken und so wieder mit vollen Batterien beim Schwarzwald Marathon an den Start gehen. Mein früherer Teamkollege Marc kam als Betreuer mit und so hatten wir bereits am Samstag ein riesen Gaudi; von Nervosität verspürte ich auf jeden Fall gar nichts.
Als wir um 7 Uhr Morgens auf die 120 Km und 3000 Hm rund um Furtwangen geschickt wurden, zeigte das Thermometer bereits sommerliche Temperaturen. Mir wars recht! In den ersten Aufstiegen formierte sich eine 6er Spitzengruppe mit allen Top-Fahrern. Das Tempo war angenehm und so fuhren wir gemeinsam zu. Lust richtig aufs Tempo zu drücken, verspürte keiner, so glich das Rennen schon eher "Biken mit Kollegen". Da lag, für ein Bikerennen doch eher ungewöhnlich, ein gemeinsamer Pinkelstopp drin. :-)
Nach einer längeren Abfahrt (ca. Km 80) musste eine Verengung zu Fuss passiert werden. Die Spitzengruppe zersplitterte sich dabei. Gemeinsam mit Matthias Bettinger fuhr ich als letzter in den Anstieg rein, holten jedoch bald die beiden Texpa Simplon Fahrer Hardter und Golderer wieder ein. Zu Markus Kaufmann konnten wir jedoch bis zum Ende des Aufstieges nicht mehr aufschliessen. Die restlichen 30 Kilometer sind ziemlich wellig, also ein grosser Vorteil, wenn man nicht alleine ist, doch waren wir uns nicht wirklich einig. Matthias hatte mit Markus den Teamkollegen in Front, weiter sind Hardter und Golderer auch Teamkollegen. Daraus resultierten sehr unterschiedliche Interessen und das taktische Geplänkel begann. Ich wollte auf keinen Fall zu viele Körner verpuffen und am Schluss ohne Podium dastehen. Schlussendlich kam ich mit den beiden Teamkollegen Uwe und Roland auf den letzten Kilometer; mit aller Kraft griff ich noch einmal an und konnte mir so den 2. Rang sichern. Es war ein tolles Gefühl bei derart vielen Zuschauern auf dem Podiumsplatz einzufahren. Grossartiger Sieger wurde Markus Kaufmann und als 3. komplettierte Uwe Hardter das Podium, herzliche Gratulation.
Ein ganz grosses Merci an Marc, war ein super Weekend! :-)
Fotos
27.8.2011
Schweizer Meisterschaft (IXS Nationalpark)
Sonnenschein und 15 Grad, so zeigte sich das Wetter frühmorgens beim Start in Scuol. Laut Veranstalter bestand jedoch die Gefahr eines Gewitters während dem Rennen. Aus diesem Grund behielt ich meine Knie- und Ärmlinge an und nahm sogar ein Gilet mit! Ein sehr weiser Entscheid, wie sich wenig später herausstellen sollte.
Bereits wenige Kilometer nach dem Start bildete sich eine etwa 8 Fahrer starke Spitzengruppe. Ich war zwar dabei, aber meine Beine, die wollten noch nicht wirklich drehen. Die Müdigkeit des Grand Raids sass noch zu tief in meinen Muskeln. 2 Kilometer vor der Passhöhe wars um mich geschehen, dazu noch eine störrische Kuh, die mich zum Absteigen zwang. Von da an war ich lange alleine unterwegs, im Val Mora erwischte mich das erste Gewitter. Durchnässt bis auf die Haut fror ich erbärmlich, doch sollte dies noch nichts gegen später sein. Nach Livigno gings über den berüchtigten Chaschauna Pass (2700 M.ü.M.). Bei 3/4 des Aufstiegs zog ein Gewitter auf, Sturmböen warfen mich teilweise fast ab dem Bike, dazu heftige Niederschläge. Möglichst schnell wollte ich über den Pass in die Abfahrt, der vermeintlichen Wärme entgegen. Auf der anderen Seite staute sich die Kaltfront, aus dem Regen wurde ein Schneesturm. Auf 2000 M.ü.M. befand sich ein Verpflegungsstand, dieser fiel mir bei den früheren Austragungen nie auf. Dieses Mal lagen dort viele Bikes der Kurzstreckenfahrer im Schnee; ihre Besitzer suchten sich irgendwo Schutz. Da ich meine Finger schon lange nicht mehr spürte, goss ich heissen Bouillon über sie und versuchte mich weiter in der Abfahrt. Ich kam kaum vorwärts, aus den Wegen wurden Sturzbäche und von oben wurde ich mit Schnee eigendeckt.
Als ich endlich S-chanf erreichte, hoffte ich nur noch, dass mich die Zuschauer ab dem Bike zerren würde, ich war so am Ende meiner Kräfte, stattdessen feuerten sie mich lauthals an: "Super, witer so, bisch 6. und es isch nüm wit...!" Ich erbettelte mir eine Jacke, die ich nicht einmal mehr selber anziehen konnte und versuchte weiterzufahren. Für einmal war ich froh, dass mich ein weiterer Fahrer einholte, so machte ich mich mit Philipp Gerber auf den Weg in Richtung Zernez. Wir motivierten uns gegenseitig, doch litten unter der Kälte wohl auch unsere geistigen Fähigkeiten: ich fuhr in Philipp hinein und realisierte es nicht einmal und er sah überall Häuser in welchen wir uns doch aufwärmen könnten... :-)
Kurz vor Zernez stiessen wir auf ein kleines
Sanitätszelt. Unsere Rettung und damit Aufgabe des Rennens. Erst später sollten wir erfahren, dass das Rennen abgebrochen wurde und die letzte Zwischenzeit in S-chanf gewertet wurde. So wurde ich an der Schweizer Meisterschaft 8. Neue Schweizermeister sind in diesem Jahr Urs Huber und Milena Landtwing. Herzliche Gratulation! Ein grosses Merci an meinen Vater für die Betreuung!
20.8.2011
UCI Marathon World Series Grand Raid
Mit der bereits 22. Ausgabe ist der Grand Raid Cristalp der absolute Klassiker der Mountainbike- rennen. Dieses Jahr gehörte der Grand Raid zur UCI Marathon World Series, dem Weltcup de Langstrecke. Dieser Umstand zog natürlich ein internationales Top Feld an. Nervös und angespannt bis in die letzte Muskelfaser war ich froh als um 6.30 endlich der Startschuss ertönte. Vor uns standen 125 Kilometer und über 5000 Höhenmeter. Bereits im ersten Aufstieg wurde attackiert, dabei entstand eine 5er Spitzengruppe. Dahinter bildete ich mit Thomas Dietsch, dem WM 5. Robert Mennen und zwei weiteren eine kleine Verfolgergruppe. Das Tempo war human; das Rennen ist bekanntlich sehr lang und das wahre Rennen beginnt erst in Evolene. Unsere Gruppe harmonierte gut, auch im Anstieg nach Heremence in Richtung Mandelon waren wir noch zusammen. Ein Kettenverklemmer zwang mich zu einer kurzen Reparatur, danach hatte ich grosse Mühe die Lücke wieder zu schliessen. In Evolene lag ich an 9. Stelle, doch die wahre Herausforderung lag noch vor mir. Der lange Aufstieg mit 1900 Hm am Stück auf den Pas de Lona (2900 M.ü.M.). Die Sonne brannte gnadenlos und meine Beine fühlten sich auch schon besser an. Ich litt teilweise erbärmlich, mein Magen spielte auch nicht mehr mit, immer wieder stiess der Inhalt unangenehm weit auf...
Mit viel Cola spülte ich es jeweils runter und irgendwie hatte ich in der Laufpassage wieder einigermassen Kraft. Meine Trainingskollegin Emilie begleitete mich dort mit Cola und aufmunternden Worten. Mit meinem 29er Bike konnte ich die folgende Abfahrt nach Grimentz geniessen und bis auf 5 Sekunden zum 9. Platzierten auffahren; so erreichte ich das Ziel als 10. und war damit in diesem sehr starken Feld 4. Schweizer.
Grossartiger Sieger wurde Urs Huber vor Karl Platt und Alex Moos. Ein grosses Dankeschön an meinen und Philipps Vater und Emilie für die Betreuung!
14.8.2011
IXS Eigerbike
3800 Höhenmeter auf 88 Kilometer, so die Eckdaten zur Eigerbike Challenge. Dies bedeutet vor allem sehr steile Aufstiege; versüsst wird diese Quälerei immerhin durch eine traumhafte Aussicht auf die gewaltige Eigernordwand. Leider war ich mental durch verschiedene Umstände gar nicht bei der Sache. Im Kopf war ich nicht frei; die Freude, welche ich sonst immer bei den Rennen verspüre, war weg. So war das Rennen vor allem ein Wettkampf gegen mich selber, immerhin gings gegen Schluss ein wenig besser und so erreichte ich doch noch den 7. Rang. Die Enttäuschung war im ersten Moment riesig, doch legte sie sich bald einmal wieder. Neues Rennen neues Glück!
Gratulation an die drei Podestfahrer Urs, Alex und Luki und ein grosses Merci an meinen Vater und Ariane für die Betreuung!
10.8.2011: Druckfrisch: Mein Newsletter
Newsletter August 2011
Druckfrisch mein neuer Newsletter. Viel Spass beim Lesen!
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30.7.2011
MTB Marathon Pfronten
Lieder zeigte sich das wunderschöne Allgäu nicht von seiner Postkarten - Seite. Exakt zur Startzeit öffnete Petrus die Schleusen. Bis Mitte des ersten Aufstiegs liefs ganz ordentlich, das Spitzenfeld umfasste nur noch fünf Fahrer. Je weiter wir in Richtung Baumgrenze kamen, umso dicker wurden wir im Nebel eingehüllt, zuoberst lag die Sicht unter 10 Meter. An 4. Stelle liegend überquerte ich den ersten Pass und machte mich in die lange und schnelle Abfahrt. In den Flachpassagen bis zur nächsten Steigung machte ich gemeinsame Sache mit dem Österreicher Guido Thaler. Wie bereits der erste Aufstieg waren auch die noch folgenden einfach nur steil und wenn die Beine nicht wie gewünscht drehen, fühlen sich die Aufstiege einfach noch steiler an. Wir fuhren nun im grossen Pulk der mittleren Strecke. Viele von ihnen feuerten uns lauthals an, doch gabs bei Überholmanövern in den Abfahrten immer wieder ganz brenzlige Situationen; Guido lag einmal fast neben der Strecke...
Nach vorne war für uns nichts mehr zu machen und so fuhren wir auch den letzten Berg gemeinsam, quatschten noch was und stachen in die letzte Abfahrt. Der Nebel war brutal dicht und da ich die Strecke nicht kannte, war mir das Risiko, welches Guido da noch einmal einging zu hoch. Als 5. beendete ich das Rennen der Deutschen Langstrecken Serie.
Gratulation an den Sieger Matthias Bettinger und die weiteren Podestfahrer Strobel und Konny! Ein grosses Merci auch an meinen Vater für die Betreuung.
24.7.2011
Swiss Bike Masters
Nach dem Verzicht auf das Dolomiti Superbike (lag mit Fieber im Bett) trainierte ich die letzten beiden Wochen grosse Umfänge. So war ich doch sehr gespannt wie ich mich heute beim einem der grossen Marathon Klassiker schlagen würde. Das Wetter sollte sich auf jeden Fall von seiner ganz üblen Seite zeigen, Schneefälle bis 1800 Meter und die Strecke führt auf 2300 Meter über Meer...
Bereits wenige Meter nach dem Start folgten die ersten Attacken von Stoll und Buchli. Als wäre das Wetter nicht schon hart genug, brannten nun auch bereits die Beine. Bei mir lief während dem gesamten ersten Aufstieg nicht viel zusammen. Ich hatte Mühe mit dem Atmen und die Beine brachten praktisch keinen Druck aufs Pedal, so lag ich zuoberst wohl nur etwa an 15. Stelle. Der Schnee und die Sumpflandschaft darunter waren auch nicht sonderlich motivierend. :-)
Doch je länger das Rennen lief, umso besser kam ich in Fahrt. Im Aufstieg zur Madrisa kam die Power langsam zurück und von Klosters an liefs richtig rund. Kurz vor den Fideriser Heubergen lag ich bereits an 4. Stelle. Leider schnitt wohl ein Stein meinen Hinterpneu 3 cm ein. Die Reparatur kam mir elend lange vor, alles verdreckt und mit kühlen Fingern. An 7. Stelle liegend machte ich mich auf die Aufholjagd und konnte noch zwei Ränge gut machen.
Gewonnen wurde die Schlammschlacht im Prättigau von Weltmeister Sauser, vor dem Lokalmatador Buchli und Stoll, herzliche Gratulation!
Ein grosses Merci an Susanne für die spontane Betreuung!
Link: Sportpanorama
2. - 3.7.2011
Gigathlon
Für den Gigathlon habe ich sogar auf die Verteidigung meines Leadertrikos beim IXS Goldenrace verzichtet, denn dieses spezielle Gefühl vermittelt nur der Gigathlon. Gegen 6000 Sportler, vom Profi bis zum blutigen Anfänger, vereint in einer riesigen Zeltstadt, dazu als Teamanlass ausgeleit, ergibt diese tolle Mischung. Nach dem letztjährigen Sieg waren unsere Ambitionen hoch, trotzdem wollten wir den Spass nicht zu kurz kommen lassen. Nach den Abgängen von Gabriel und Lea, die eine neue Herausforderung in der Kategorie Couple suchten, starteten wir mit zwei Neuen im Team. Arlette war wie schon seit Jahren unsere Schwimmerin, Hubi unser Ass auf der Strasse, neu ins Team kamen die Langläuferin Laurin und Bergläufer Martin.
Die Chemie stimmte von Beginn weg und so sollte es bis zum Schluss sehr viel zu lachen geben. Unser Motto war ziemlich einfach: Immer Vollgas. So startete Laurien am Samstagmorgen auf den Skates das Abenteuer Gigathlon. Hubi übernahm, musste auf weniger als 60 Km über 2000 Hm überwinden und gab den Chip weiter an Arlette, die in Crans Montana ihre Schwimmstrecke zurücklegte. Fast so schnell wie die Bergbahn flog Martin regelrecht auf die Plaine Morte. Zu guter Letzt durfte ich über genialste Singletrails und einem langen Schlussaufstieg nach Leukerbad biken und als Zweiter einfahren.
Das Nachtessen und die Zeit danach vergingen wie im Fluge, wir hatten es einfach zu lustig. Die Nacht im Zelt war kalt und viel zu kurz, denn bereits um 5 Uhr musste ich auf den Shuttle, um meinen Startort Leukerbad zu erreichen. Laurien skatete in dieser Zeit die steile Strasse hinauf in den Walliser Kurort. Als zweite Frau und nur von 7 Männern geschlagen erreichte sie die Wechselzone, eine super Leistung. Die ersten 5 Minuten musste ich zu Fuss zurücklegen. Von der Wechselzone ins Parkhaus, 3. Untergeschoss, Bike nehmen und alles wieder nach oben rennen, doch dann konnte es richtig losgehen. Es folgte ein fast 1000 Hm Aufstieg mit einem herrlichen Panorama. Ich holte Fahrer um Fahrer auf und lag noch vor der Passhöhe in Führung. Danach folgten Singletrails vom Feinsten, immer wieder unterbrochen durch teils sehr giftige Aufstiege. Bis in die Wechselzone von Raron konnte ich unseren Vorsprung auf 5 Minuten ausbauen. Arlette durfte im Baggersee Runden schwimmen und übergab den Chip an Hubi. Sein erstes Teilstück führte nach Zermatt, in Martins Heimat, welcher von dort aus auf den Gornergrat rennen musste. 16 Km mit 1600 Hm! Als Abschluss stellte Hubi über die Moosalp noch einmal seine Kletterfähigkeiten unter Beweis, bevor es in die lange Abfahrt nach Turtmann ging. Gemeinsam durften wir unter tosendem Applaus als Zweite einlaufen; ein wunderschöner Moment! Gratulation an das Siegerteam aus St. Gallen!
An mein Team: ein grosses Merci, es war einfach nur hammermässig! :-)
Wie am Anfang angetönt, startete WG - Kollege Gabriel im Couple. Nach dem Sieg im Team letztes Jahr doppelte er mit seiner Partnerin im Couple nach! Herzliche Gratulation!
26.6.2011
Weltmeisterschaft
Ich war nervös wie schon selten und trotzdem noch genug locker, um mich auf das wichtigste Rennen der Saison so richtig zu freuen. Der Start-, Zielbereich war gigantisch, so was habe ich vorhin noch nirgends gesehen. Dazu eine eindrückliche Zuschauermasse; ich hatte Hühnerhaut als ich mich in der dritten Startreihe aufstellen durfte. Punkt 10 Uhr wich die Nervosität mit dem Startschuss schlagartig, der WM - Kampf konnte beginnen! Die ersten Kilometer gingen über die Hauptverkehrsstrassen quer durch die Stadt; im Gedränge konnte ich mich sehr gut durchsetzen und kam so an einer optimalen Position in den ersten Aufstieg. Die Beine drehten locker und ohne zu überdrehen, fuhr ich bis in die vordersten Positionen. Den ersten Bergpreis überquerte ich in den ersten 20 Positionen. Von da an folgten Singletrails vom Feinsten, ein stetiges Auf und Ab und es lief einfach wie von alleine. Wegen der enormen Hitze trank ich Unmengen; doch waren meine Bidons jeweils schon in Kürze wieder geleert (Gesamthaft hatte ich 9 grosse Bidons präpariert!). Tausende von Fans am Streckenrand gaben alles, dazu ständig ein Helikopter des Fernsehens über den Köpfen, einfach nur geil! Bei Rennhälfte umfasste die Spitzengruppe immer noch rund 30 Fahrer. Etwas später rutschte ich in einer Schotterkurve weg und ging zu Boden. Ausser Schürfungen passierte nichts. Doch was vorhin noch so einfach lief, wurde nun immer harziger. Mein Durst wurde immer grösser, ich hatte das Gefühl unter dem Helm zu kochen und von meinen Beinen kam kaum mehr Druck aufs Pedal. Bei Kilometer 80 legte ich in der Feedzone einen Halt ein, mir war übel und dazu hatte ich extremen Durst. Eine 1,5 Liter Wasserflasche leerte ich in kürzester Zeit. Ich kam an die WM für ein super Resultat, dieses war nun in weiter Ferne, aber aufgeben wollte ich auf keinen Fall. Die Betreuer motivierten mich zusätzlich. So setzte ich das Rennen nach dieser kurzen Pause fort, der nächste Aufstieg sollte dann jedoch das endgültige Aus bedeuten. Ich konnte mich gerade noch hinsetzen bevor mir schwarz vor Augen wurde und ich für einige Minuten ziemlich wegetreten war. Die Zuschauer kümmerten sich super um mich und die Sanitäter wollten mit mir bereits ins Spital. Dies konnte ich noch verhindern; so verarzteten sie mich gleich vor Ort. In diesem Moment war die Enttäuschung natürlich riesig, zu gerne wäre ich auf einer tollen Position im Ziel eingefahren. Nach einer längeren Behandlung (ein grosses Dankeschön an die Sanitäter!) machte ich mich mit dem Bike zurück nach Montebelluna. Es war nicht einfach als Zuschauer den Zieleinlauf der Mitstreiter zu sehen, doch wich der Frust schon bald der Freude über die tollen Resultate meiner Nati-Kollegen. Christoph gewann überlegen den Titel und Esther die Bronzemedaille. Weiter haben auch Konny, Luki, Stefan und die weiteren mit sehr starken Leistungen überzeugt! Herzliche Gratulation!
Mit Pizza und Pasta liessen wir die WM ausklingen. An dieser Stelle ein grosses Merci an Luki für die Organisation, an alle Betreuer, was hätten wir nur ohne euch gemacht, an alle Fäns, ihr ward super und natürlich an alle aus der Nati.
Link: Sportpanorama (Fahrer Nr. 42 bin ich... :-))
24.6.2011
Weltmeisterschaft - Vorschau
Nach einer langen Autofahrt erreichte ich gestern Abend die beschauliche italienische Stadt Montebelluna, Austragungsort der diesjährigen Mountainbike Weltmeisterschaft. Fast die gesamte Schweizer Equipe ist im gleichen Hotel einquartiert, wunderschön gelegen oberhalb der Stadt. Heute waren wir das erste Mal auf der Strecke, die ein ständiges Auf und Ab ist, gespickt mit traumhaften Singletrails. Bei den vorhergesagten Temperaturen wird es am Sonntag knüppelhart werden! Punkt 10 Uhr erfolgt der Startschuss. Live mitverfolgen kannst du das Rennen auf dem Liveticker. Link: Homepage
19.6.2011
Ultra Black Forest Marathon (Kirchzarten, De)
Auf dieses Rennen freute ich mich bereits seit langem. Über 5000 Teilnehmer, dazu frenetische Zuschauer und eine traumhafte Landschaft. Gemeinsam mit Damian reiste ich am Samstag in den beschaulichen Schwarzwald und war top motiviert. Die nächtlichen Regenfälle beunruhigten mich nicht weiter, da für Sonntag eigentlich schönes Wetter angesagt war...
Am Start staunte ich nicht schlecht, dass sich ein Grossteil der Weltelite nachgemeldet hatte; wohl als Formtest für die bevorstehende WM. Dietsch, Platt, die Südafrikaner Evans, Georg und Heymans, das ganze Full Dynamix Team und die beiden Schweizer Stoll und Looser. Bereits im ersten Aufstieg wurde ein Tempo angeschlagen, welches für mich ziemlich an der Schmerzgrenze lag; meine Beine fühlten sich nicht sonderlich frisch an und so musste ich irgendwann die Spitze ziehen lassen. Auf dem höchsten Punkt hatte ich nur wenig Rückstand, doch benötigten der Deutsche Benjamin Sonntag und ich fast 20 coupierte Kilometer um das Loch zu schliessen. Dies kostete sehr viel Kraft, dazu schlug das Wetter komplett um. Die Temperaturen waren nur noch wenig über 0 und es regnete, stürmte und zu guter Letzt hagelte es noch. Ausser meinen Ärmlingen trug ich nichts und fror erbärmlich. Meine Kraft war weg und im steilsten Anstieg musste ich die Spitze auch wieder ziehen lassen. Doch ich konnte mich wieder fangen und motivieren und so gelang es mir bis zum Schluss auf den 6. Rang vorzufahren.
Tomi Stoll hatte heute allen den Meister gezeigt und gewann vor dem Italiener Felderer und dem Deutschen Bettinger, herzliche Gratulation!
Bei den Frauen schwang meine Cousine Ariane obenaus, super! Nicht vergessen ein ganz grosses Merci an meinen Vater für die Betreuung!
12.6.2011
IXS Elsa Bike Trophy
Nur 60 Kilometer und 1500 Höhenmeter, dies sind die Eckdaten des kürzesten Rennens der IXS Serie. Mit Freude ging ich heute Mittag an den Start und es sollte ein super Tag werden! Die kurzen, dafür umso knackigeren Aufstiege sorgten auch in diesem Jahr für ein von Beginn an sehr nervöses Rennen. Ständige Tempoverschärfungen liessen das Feld immer kleiner werden. Nach 20 Kilometer umfasste das Spitzenfeld nur noch sieben Fahrer. Kurz vor Rennhälfte attackierte Christoph Sauser in einem der längeren Aufstiege und kam davon. Von da an konzentrierte ich mich auf das Ausscheidungsrennen. Unser Verfolgerfeld wurde immer kleiner und auch ich bekam plötzlich mir sonst sehr unbekannte Probleme: Krämpfe in den Oberschenkeln. Kleinere Gänge und viel Wasser, somit lockerten sich meine Beinmuskeln wieder und es lief je länger je besser. Gemeinsam mit Baumann fuhr ich auf die verbleibenden letzten 10 Kilometer zurück nach Estavayer. Ich hatte wieder richtig Kraft in den Beinen und konnte mit vollem Zug durchfahren. Es war ein tolles Gefühl, hinter Christoph Sauser, als Zweiter bei so vielen Zuschauern im Ziel einfahren zu dürfen. Den dritten Platz holte sich Jonas Baumann, Gratulation!
Als wäre dies nicht genug, übernahm ich noch das Leadertrikot des Gesamtführenden. Mein Cousinli Ariane gewann die Langstrecke der Damen und ist auch dort Leaderin. Cool, wenn die beiden Leadertrikots in "Familienbesitz" sind. :-)
Ein grosses Dankeschön an die Eltern von Lucien Peterhans für die spontane Betreuung!
Fotos
5.6.2011
IXS Monte Generoso Bike Marathon
Endlich gings auch in der Schweiz los. Mit dem Monte Generoso Bike Marathon begann die Serie gleich mit dem anspruchsvollsten Rennen überhaupt. Die technisch sonst schon schwierige Strecke wurde dieses Jahr durch die sintflutartigen Regenfälle noch einmal verschärft. Aus Gründen der Sicherheit (Rettung und da ein Teil des Hanges abgerutscht war) wurde die Strecke auf 61 Kilometer verkürzt. Die Anfahrt in den ersten Aufstieg verlief noch gesittet, dafür öffnete Petrus von Oben alle Schleusen. Es goss wie aus Kübeln. Urs Huber fror anscheinend und verschärfte wohl deshalb das Tempo mehrere Male; so dass bald einmal nur noch 7 Fahrer übrig blieben. Bis auf den ersten Berg blieb diese Gruppe zusammen. In der folgenden Abfahrt fiel die Gruppe auseinander. Hinter Buchli und Stoll stach ich in die lange und teilweise äusserst rutschige Abfahrt. Mit dem Hardtail war die ganze Sache noch etwas delikater. Ohne Sturz und weitere Zwischenfälle erreichte ich das Tal und war bereit für den letzten Aufstieg in Richtung Mittelstation. Gemeinsam mit dem Italiener Deho lag ich auf Rang 6. Zwischenzeitlich konnte ich ihn etwas abhängen, doch zwang mich ein Problem mit der Kette zum Abstieg. Im Nu hatte Deho 100 Meter Vorsprung und konnte so noch zu Moos aufschliessen. Knapp hinter ihnen stach ich in die Abfahrt nach Mendrisio. In der Hälfte der Abfahrt ein lautes Zischen. Absteigen, Dichtflüssigkeit rein und weiter. Doch weit gefehlt; Rad rausnehmen, Schlauch rein, Gas rein und weiter. Leider hatte ich zuwenig Gas im Pneu, so holperte ich langsam runter bis zum nächsten Mechaniker, der es dann gleich selber behob. Enttäuscht erreichte ich das Ziel als 10. Sicher nicht schlecht in diesem int. Feld, aber es wäre mehr drin gelegen.
Gratulation ans Podium: Mirko Celestino, Urs Huber und Konny Looser!
Ein grosses Dankeschön an meinen Vater für die super Verpflegung!
28.5.2011
Marchtal Bike Marathon (De)
Eigentlich wäre ich diese Woche an einer Strassenrundfahrt (4 Etappen) in Frankreich gewesen. Als Gastfahrer hätte ich für die Schweizer Strassenelitemannschaft Rufalex starten dürfen. Zwei Tage vor Beginn der Rundfahrt wurden alle ausländischen Teams ausgeladen! Ich freute mich auf diese Rundfahrt und war deshalb zuerst sehr enttäuscht, es hatte aber auch den Vorteil, dass ich die Meisterfeier des FC Basels nicht verpasste :-) und am Samstag beim Marchtal Bike Marathon in Deutschland starten konnte.
84 Kilometer und 1500 Höhenmetern eingebettet in einer wunderschönen Landschaft, so präsentierte sich die Strecke auf der Schwäbischen Alb. Bereits nach wenigen Kilometern bildete sich eine 10 köpfige Spitzengruppe. Wir harmonierten sehr gut zusammen, doch war schon bald einmal klar, dass sich auf dieser nicht sehr selektiven Strecke niemand wird absetzen können. Die Aufstiege waren zu kurz und die Flachstücke im Wind zu nahrhaft. 7 Kilometer vor dem Ziel erfolgte mit 170 Hm am Stück der längste und letzte Anstieg. Uwe Hardter zog ein hohes Tempo an, in der Mitte des Aufstiegs übernahm ich die Führung und konnte mich bis zuoberst etwas absetzen. Doch der Weg ins Ziel war noch zu weit. Zu fünft erreichten wir den kurzen Schlussaufstieg ins Ziel. 250 Meter vor dem Ziel gabs die entscheidende 180 Grad Kurve; ich wollte unbedingt als erster durch diese Kurve. Mit etwas Ellbogeneinsatz erreichte ich dies, im anschliessenden Sprint bergauf konnte ich den Sieg ins Trockene fahren.
Gratulation an Markus und Uwe und die restlichen aus unserer Spitzengruppe.
17.5.2011: Druckfrisch: Mein Newsletter
Newsletter Mai 2011
Druckfrisch mein neuer Newsletter. Viel Spass beim Lesen!
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16.5.2011
Grand Raid 2011
Mit 15 startete ich beim Grand Raid zu meinem ersten Marathon Abenteuer. Seither war ich bei praktisch jeder Ausgabe am Start.
Für die diesjährige Ausgabe hats sogar auf die Werbeposter gereicht! :-)
15.5.2011
Worldclass Offenburg (De)
Die Startliste bei der Worldclass Offenburg war gespickt mit den besten Marathonbikern Europas. Entsprechend freute ich mich auf dieses Rennen. Das Donnerstagstraining sollte dann aber fast das Ende meiner Rennträume sein. Beim Abflug vom Bike stoppte ein Baumstamm den weiteren Weg durch die Büsche. Der Stamm gab leider nicht viel nach, übrig blieb eine massive Prellung des Oberschenkels. Während den nächsten Minuten konnte ich das Bein kaum bewegen, erst nach und nach gings ein wenig besser. Freitag und Samstag pflegte ich den Oberschenkel mit Wickeln und Cremen, so dass ich am Sonntag praktisch schmerzfrei, ausser im Wiegetritt, fahren konnte. Unter dem Tempodiktat von Stoll wurde bereits der erste Aufstieg richtig am Limit gefahren. Das Feld wurde in kürzester Zeit dezimiert. So fand auch ich mich in einem kleinen Verfolgerfeld ab Rang 5 wieder. Mit dabei namhafte Fahrer wie der französische Meister Dietsch oder der Deutsche Karl Platt. Richtig auf der Höhe war ich die ganzen ersten zwei Rennstunden nicht. Immer wieder verlor ich wegen Unkonzentriertheit den Anschluss an die Gruppe und musste diesen mit viel Kraft wieder zufahren. Nach und nach gings jedoch besser. Unsere Gruppe bestand nur noch aus vier Fahrern und ich machte mir Hoffnungen, dass ich doch noch etwas bewegen konnte. Gegen Ende des zweitletzten Aufstieges konnte ich Dietsch nicht mehr folgen und im letzten Aufstieg konnten mich auch der Däne Crone und der Holländer Bekkenk noch um einige Meter distanzieren. So erreichte ich bei diesem stark besetzten Rennen den 8. Rang. Tomi Stoll gewann dieses Rennen souverän vor Tim Böhme und Urs Huber, Gratulation!
Ein grosses Merci an Mario für die super Betreuung!
7.5.2011
Berner Rundfahrt (Strasse)
170 Km und etwas über 2000 Höhenmetern gab es heute bei der traditionellen Berner Rundfahrt zu absolvieren. Bei herrlichem Wetter wurde das über 100 Fahrer umfassende Elitefeld bereits um 9 Uhr auf die Strecke geschickt. Meine Motivation war riesig, führte die Strecke doch durch mein Trainingsgebiet und beinhaltete mit dem Frienisberg einen schönen Hügel, welchen es fünf Mal zu befahren galt. Mental noch beim Einwärmen setzte sich bereits im ersten Anstieg eine kleine, dafür umso hochkarätigere Spitzengruppe ab, welche den Sieg schlussendlich unter sich ausmachen sollte. In der zweiten Runde setzte ich mich mit drei weiteren Fahrern im Aufstieg zur Verfolgung der Spitze ab, doch wurden wir bald wieder vom Feld gestellt. In der letzten Runde wurde am Frienisberg aus dem Hauptfeld attackiert. Ich ging diese Spielereien mit und kam so in einem Verfolgerfeld der Spitze unter, doch hatten wir keine Chance mehr nach vorne zu kommen. Unsere 15er Gruppe harmonierte gut und so sprinteten wir nach 4 Rennstunden ab etwa Rang 15. Strassensprints sind wahrlich keine Spezialität von mir und so erreichte ich nur den letzten Rang dieser Gruppe und damit Rang 30. Als intensive Renntrainings liebe ich solche Strassenrennen. Leider wurde der heutige Tag durch einen sehr schlimmen Unfall überschattet. Ein Trainingskollege aus dem RRZ prallte in der schnellen Abfahrt frontal mit einem entgegenkommenden Postauto zusammen. An dieser Stelle ganz gute Besserung und rasche Genesung!
1.5.2011
Altenburger Mountainbike Marathon (De)
Gleich nach der Siegerehrung bei der Attersee Mountainbike Trophy machten wir uns auf den Weg ans nächste Rennen. Unser Ziel war Altenburg, Teil der früheren DDR. Ich war noch nie in dieser Gegend, durch mein Interesse an den geschichtlichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts, habe ich jedoch schon viel über diese Gegend gelesen. Landschaftlich ein Traum und die Gastfreundschaft stand der in Österreich in nichts nach. Wer noch nie dort war, der sollte es unbedingt nachholen!
Da der Start erst um 13 Uhr war, drehten wir vor dem Morgenessen noch eine kurze Runde um die Beine zu lockern. Nach einem ausgiebigen Brunch erledigten wir die letzten Vorbereitungen für das Rennen. Wir waren ohne Betreuer unterwegs, so mussten wir unsere "Betreuung" anderweitig organisieren. Da 4 Runden à 25 Kilometer zu absolvieren waren, parkierten wir unser Auto an der Rennstrecke und stellten die Bidons auf das Dach. So konnten wir jede Runde einen neuen Bidon fassen...
Nachdem Startschuss und einer Einführungsrunde auf Asphalt bog die Streck bald einmal in tolle Singletrails ab. An 20. Stelle liegend tat sich bereits nach 10 Kilometer einige Fahrer vor mir ein Loch auf. Damian drückte vorne in den technischen Passagen so aufs Gas, dass ihm nur ein Fahrer folgen konnte. In einem etwas längeren Aufstieg konnte ich die Lücke schliessen, war aber sehr erstaunt, dass mir niemand folgen konnte; ich kannte nicht viele Fahrer, doch liegt die tschechische Grenze sehr nah und mit ihr Fahrer, die man bei "unseren" Rennen selten trifft. Zu dritt fuhren wir von da an zügig zu und konnte den Vorsprung ständig ausbauen. Wir harmonierten super und so musste die letzte Runde über den Sieger entscheiden. Etwa 20 Kilometer vor dem Ziel griff ich in einem kürzeren Anstieg an und kam vorübergehend weg. Doch war die Sache im starken Gegenwind und den langen Flachpassagen aussichtslos. Zu dritt fuhren wir in den Schlussaufstieg (130 Hm am Stück), der 5 Kilometer vor dem Ziel auf uns wartete. Wie bereits der Olympiaberg in München hat auch dieser Hügel seine geschichtliche Vergangenheit. Von 1982 bis 1990 wurde dort Uranerz abgebaut, nach der Wiedervereinigung renaturiert und ist heute eine Parklandschaft. Mein Angriff zu Beginn der Steigung war dieses Mal
von Erfolg gekrönnt und ich konnte meine Zieleinfahrt richtig geniessen. Hinter mir erreichte Damian den zweiten Rang vor Sascha Heinke.
Auf der langen Rückreise konnten wir das sehr gelungene Rennwochenende noch einmal Revue passieren lassen; kurz gesagt es machte einfach mächtig Spass!
30.04.2011
Attersee Mountainbike Trophy (Aut)
Da die Rennleitung des MTB Marathons Riva del Garda mir nur eine Startnummer im hintersten Block, 30 Minuten hinter den ersten geben wollte, musste ich mich nach Alternativen umschauen. Mit dem gleichen Problem musste sich auch Bikekollege Damian Perrin herumschlagen. So machten wir das Beste aus der Situation und fanden im int. Rennkalender zwei Marathons: am Samstag einen in Österreich und am Sonntag in Deutschland. Am Freitag reisten wir ins wunderschöne Salzkammergut. Die Gegend ist wirklich ein Traum, unser Hotel lag gleich am idyllischen Attersee. Am Freitagabend fuhren wir noch einen Teil der Strecke ab, bevor wir uns mit einem traditionellen Abendessen für das Rennen stärkten.
Bei wunderschönem Wetter wurden
wir Punkt 10 Uhr auf die Strecke geschickt. Im ersten langen Aufstieg war ich der einzige Fahrer, der dem Österreicher Wolfgang Krenn folgen konnte. Gemeinsam fuhren wir daraufhin zu und wechselten uns bei der Führung ab. Unser Tempo war jedoch nicht übertrieben hoch, so dass ich sogar die wunderschöne Aussicht "geniessen" konnte. Fünf Kilometer vor dem Ziel folgte der letzte kurze, dafür umso steilere Anstieg. Ich forcierte das Tempo mit einem sehr kräftigen Antritt, konnte mich um einige Meter absetzen und den Sieg ins trockene fahren.
Wolfgang Krenn erreichte hinter mir den zweiten Rang und Damian konnte sich auf den letzten Kilometern noch einmal steigern und wurde Dritter! Die Organisation und Gastfreundschaft war genial. Erst im Ziel zeigte sich, dass meine Kette übel zugerichtet war. Wir hatten keinen Ersatz dabei und alle Fahrradgeschäfte waren bereits geschlossen. Einige Telefonate eines Einheimischen später und das lokale Geschäft öffnete seine Tore extra noch einmal! Vielen Dank!
23.04.2011
MTB Marathon Veringendorf (De)
Da die Schweizer Langstreckenrennen erst im Juni beginnen werden, bin ich derzeit viel im Nachbarland unterwegs. Das Rennen auf der Schwäbischen Alb versprach eine tolle Landschaft und viele begeisterte Zuschauer. Meine Rennvorbereitung am Vortag war für einmal "alternativ" gestaltet. Der Poltertag eines guten Kollegen, mit welchem ich bereits als Junior von Rennen zu Rennen tingelte, wollte tüchtig gefeiert werden. Mit dem Party-Bus fuhren wir in den obligaten Osterstau vor dem Gotthard... :-)
Ich überlebte diesen Tag schadlos und war sehr motiviert auf dieses Rennen. Viele kurze, dafür umso knackigere Aufstiege zogen das Feld bald einmal richtig in die Länge. Nach 20' Rennzeit waren Markus Kaufmann und ich alleine unterwegs. Unser Vorsprung wuchs immer weiter an, doch bekam ich je länger je grössere Mühe das Tempo mitzugehen. Seine Cape Epic Form, welches er als 6. beendete, war beneidenswert. Im längsten und steilsten Aufstieg musste ich ihn ziehen lassen. Meine Motivation schwand, gleich wie die Kraft in der prallen Frühlingssonne. In den Flachstücken sah ich plötzlich von hinten eine etwa 7 Fahrer starke Verfolgergruppe immer näher kommen. Wenige Kilometer vor dem Ziel wurde ich von einem einzigen Fahrer der Gruppe gestellt, doch lauerten die restlichen nur wenige Sekunden dahinter. 5 Kilometer vor dem Ziel verschärfte ich das Tempo in einem Aufstieg noch einmal und kam damit wieder davon und sicherte mir so den 2. Rang. Hinter mir erreichte der Deutsche Masters Meister Siggi Tröndle den dritten Rang vor bekannten Bikeprofis.
Gratulation an Markus für den Sieg und ein grosses Merci an Federico für die Betreuung!
17.04.2011
GP de Lancy
Eigentlich wollte ich an der Französischen MTB Meisterschaft starten. Der Aufwand wäre aber zu gross gewesen, deshalb startete ich beim nationalen Strassenrennen in Lancy. Viel zu früh beendete mein Wecker heute Morgen (4 Uhr) meine Träume. Bereits um fünf in der Früh war Abfahrt in Richtung Genf. Gemeinsam mit Clubkollegen aus dem RRC Nordwest reiste ich an den Genfersee. Das Rennen wollte ich als harte Trainingseinheit nutzen und war richtig motiviert. Es galt 4 Runden à ca. 36 Km und 300 Höhenmetern zu absolvieren. Wie bereits in La Courtine war auch hier Handicapstart. Rund 100 Amateur- und Masterfahrer wurden 8 Minuten vor dem grossen Elitefeld auf die Runden geschickt. Die erste Runde wurde gemütlich gefahren, in der zweiten waren wir etwas flotter unterwegs bis bei einem Engpass dummerweise ein Auto von der Gegenseite den Weg versperrte, einzeln und teilweise zu Fuss musste sich das Elitefeld den Weg ums Auto bahnen... Wenige Augenblicke später brach auch noch mein super Sattel der Breite nach durch. Glücklicherweise konnte ich noch halbwegs darauf sitzen, jetzt halt 1,5 cm tiefer und im Wiegetritt fahren, war kaum mehr möglich, die Carbonspitzen verhedderten sich ständig im Hosenfutter...
Mitte dritte Runde wurde das Amateurfeld gestellt. Von da an war ich meistens in den vordersten Positionen, fuhr sehr aktiv und verpulverte meine Körner mit etlichen Attacken sehr grosszügig. Weit weg kamen ich oder kleine Spitzengruppe nie, aber Spass machte es auf jeden Fall. So kam es wie es kommen musste, ein grosses Feld kam auf die Zielgerade. Ich hielt mich aus den Keilereien raus, leider gab es auch hier wieder einen üblen Sturz. Das Ziel überfuhr ich nach 3h und 10 min als 56.
Clubkollege Joel Eglin erreichte im Sprint einen starken 7. Rang, Gratulation!
10.04.2011
City Bike Marathon München
Sieg beim City Bike Marathon in München. Nach den beiden Strassenrennen konnte ich den Start in die Bikesaison kaum erwarten. Gemeinsam mit Andi machten wir uns bereits am Samstagmorgen früh auf den Weg in die Deutsche Metropole München. Start und Ziel waren im Olympiastadion; die gesamte Olympiaanalage machte auf uns ziemlich Eindruck. Den Nachmittag verbrachten wir mit abfahren der Rennstrecke. 80 Kilometer und nur 500 Höhenmetern sollten am Sonntag für ein sehr schnelles Rennen sorgen.
Kurz nach 8 Uhr wurden das Feld aus dem Olympiastadion auf die Rennstrecke geschickt, wobei die ersten Kilometer quer durch München neutralisiert waren. Die Unterschiede zu den Rennen in der Schweiz sind frappant. In Deutschland wird alles gesperrt und vor dem Feld fahren etliche Polizeiautos und Motorräder. Die ersten 30 Kilometer waren flache Schotterwege, entsprechend nervös war das Feld, jeder wollte eine möglichst gute Position. Der erste 200 Hm "Berg" überraschte mich, dazu kam eine Engstelle, die nur Einzeln durchfahren werden konnte. An 40. Position liegend hatte ich bereits 200 Meter Rückstand auf die Spitze. Mit vollem Einsatz konnte ich dieses Loch noch einmal schliessen, doch waren wir jetzt nur noch zu siebt unterwegs. Auf den folgenden meistens flachen Schotterwegen wechselten wir uns gut ab und bauten den Vorsprung immer weiter aus. Zu siebt erreichten wir das Olympiagelände, der Olympiaberg, "gebaut" aus den Trümmern des 2. Weltkrieges, musste über den Sieg entscheiden. Rupert Palmberger, Christian Schneidawind und ich konnten uns im Aufstieg absetzen. Als Erster stach ich in die kurze Abfahrt in Richtung Olympiastadion. Das Führungsmotorrad konnte das Tempo nicht mitgehen, deshalb überholte ich es kurzerhand und fuhr mit vollem Einsatz weiter (erst im Ziel erfuhr ich, dass dies Christian nicht gelang). Als ich zurückschaute, hatte ich plötzlich 50 Meter Vorsprung, die ich ins Ziel retten konnte. Rupert wurde Zweiter und Christian Dritter. Wie schnell dieses Rennen gefahren wurde, erkennt man erst an den Zeiten. Die 80 Kilometer absolvierten wir in 2h und 9 Minuten = 37 Km/h Schnitt!
Nach dem Rennen machten Andi und ich noch eine zweistündige Biketour durch München, so dass ich fast die Siegerehrung verpasste. :-)
München kannte ich bis dahin nur aus dem Fester des Autos beim Durchreisen. So hängten wir nach dem Rennen noch zwei Tage an: Hofbräuhaus und Wiesn waren natürlich Pflichtprogramm. Vor der Abreise besuchten wir mit dem Konzentrationslager Dachau ein Ort, der unter die Haut geht und sehr empfehlenswert ist.
3.04.2011
GP des vins Valloton (Fully)
Wie bereits letzte Saison startete ich auch in diesem Jahr beim nationalen Strassenrennen im Wallis. Herrliches Frühsommerwetter erwartete uns Fahrer und zog auch viele Zuschauer an die Strecke. Fünf Runden gab es zu absolvieren, insgesamt 150 Kilometer und 1200 Höhenmeter. Bereits wenige Sekunden nach dem Startschuss wurde attackiert, entsprechend nervös war die Fahrweise im Feld. Nach 20 Kilometern kam erstmals eine Fluchtgruppe weg, mit dabei auch mein Trainingskollege Patric. Dies führte zu einer vorübergehenden Bummelphase im Hauptfeld, bis wieder am Laufmeter attackiert wurde. Je länger das Rennen dauerte, je besser das Gefühl in meinen Beinen. 20 Kilometer vor dem Ziel lag die Spitzengruppe immer noch vorne und das letzte Mal sollte es über den Bergpreis (200 Hm) gehen. In Aufstiegshälfte übernahm ich das Tempo, fuhr mit Vollgas rauf und erreichte als erster des langgezogenen Feldes den Bergpreis. Der Rückstand auf die Spitzengruppe wurde immer kleiner, leider waren nicht alle interessiert an einer Einholung der Führenden. Ich versuchte mein Glück noch im Ausreissen wurde jedoch immer wieder gestellt. 15 Sekunden hinter der Fluchtgruppe sprintete das Feld, nach 3,5 Stunden Rennzeit, ab Rang 8. Ich hielt mich aus den Rangeleien raus, konnte glücklicherweise einem Massensturz ausweichen und klassierte mich als 39. Danke an die Betreuer des RRC Nordwests, ohne euch wäre ich verdurstet!
27.03.2011
GP La Courtine
Bei herrlichem Frühlingswetter startete ich beim Strassenrennen in Les Gevenez (Jura). Die 120 Kilometer und 1200 Höhenmeter (8 Runden) wollte ich als intensives Training nutzen. Mit 8 Minuten Vorsprung wurde ein 100 Fahrer umfassendes Feld von Amateuren und Masters auf uns 90 Elitefahrer losgeschickt. Unter dem Tempodiktat eines Profiteams schmolz der Vorsprung ständig. Das Rennen konnte ich fast ein wenig geniessen, vor allem der drei Kilometer lange Aufstieg gefiel mir sehr, während mir dafür die Flachpassagen mit starkem Seitenwind nicht so wirklich lagen. Gegen Schluss verhinderte taktisches Geplänkel das Einholen des Amateur Hauptfeldes. So sprintete das Elitefeld ab etwa Rang 50. Den Schlussaufstieg fuhr ich an zweiter Stelle wurde im Sprint dann noch etwas zurückgeworfen und als 67. klassiert.
Den herrlichen Frühlingstag wollte ich noch geniessen und fuhr mit dem Rennvelo zurück nach Wabern.
Ein Dankeschön an die Betreuer von Rufalex! Nächsten Sonntag werde ich mit Fully ein weiteres
Strassenrennen bestreiten.
19.03.2011
Kerzerslauf
Wie bereits letzte Saison, startete ich auch in diesem Jahr beim Kerzerslauf. Gemeinsam mit Hubi und seiner Freundin Jennifer machte ich mich auf den Weg nach Kerzers, mit dem kribbligen Gefühl im Bauch, endlich wieder eine Startnummer tragen zu dürfen. In den letzten vier Wochen war ich gerade einmal joggen, am vergangenen Mittwoch, und den Muskelkater spürte ich immer noch. :-) Beim Einwärmen mit Hubi wurden wir reihenweise von den Hobbyläufern stehen gelassen, beste Vorzeichen für ein erfolgreiches Rennen, dafür hatten wir jede Menge Spass! :-)
Nach dem Startschuss musste ich mich erst durch den Pulk durchkämpfen, kam dann immer besser in Fahrt oder ins Laufen...
Die coupierte Strecke ist wunderschön, doch hatte ich keine Chancen sobald es bergab ging, einzig in den Aufstiegen konnte ich richtig punkten. Mit einer 56' Zeit konnte ich mich gegenüber dem vergangen Jahr verbessern, doch hatte ich wohl schon selten solchen Muskelkater. Hubi erreichte das Ziel nach 55' als bester Baselbieter!
08.02.2011
Trainings bei Frühlingswetter
Ich kann mich nicht erinnern je solch frühlingshafte Temperaturen im Februar erlebt zu haben. Die Gunst der Stunde nutzte ich für zwei lange Ausfahrten.
Während ich am Samstagmorgen noch fleissig Gewichte im Kraftraum stemmte, genoss ich den Nachmittag auf dem Rennrad. Die Fahrt entlang malerischer Strassen, kleiner verschlafener Dörfer an der Doubs und auf den Jurahöhen war ein Hochgenuss, auch wenn ich mich noch immer nicht ganz genesen fühlte. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch.
Am Sonntag stand das alljährliche Elsasstraining des RRC Nordwests auf dem Programm: von Basel nach Strassburg und wieder zurück. Dies macht natürlich umso mehr Spass, wenn man die ersten 3 Stunden mit einem Schnitt von knapp 36 km/h (dank tüchtigem Rückenwind) in Richtung Strassburg fährt… Die Rückfahrt dauerte dann erwartungsgemäss etwas länger, doch verspürte ich für mich das gute Gefühl, dass es je länger je besser lief. Nach 6.5 Stunden waren wir alle mehr oder weniger wohlbehalten wieder zurück; ein Februarwochenende der Wetter-Superlative neigte sich so dem Ende zu.
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